Außen vor – Poysdorf frontal

Zugegeben: Man kann von Poysdorf und der herrlichen Gegend dort schon ganz andere Fotos machen, als diese hier.

Farbenprächtige Kellerwege, Sonnenblumen im Endstadium, famose Landschaften, bäuerliche Romantik noch und nöcher. Ja, solche Foto sind auch entstanden, und vielleicht kommen die in einem Blog, als Anti-These zu diesem Beitrag. Hier und jetzt: Fenster und Türen. Frontal.

Meine Vorliebe für Frontal-Aufnahmen könnte sich schon herumgesprochen haben, daher elaboriere ich da nicht weiter herum. Fenster und Türen sind jedenfalls ein sehr dankbares Motiv. Auch wenn man dabei außen vor bleiben muss: man könnte darüber sinnieren, was denn dahinter ist. Wohnt da wer? Sieht es innen aus wie draußen angekündigt? Wer hat sich mit dieser schönen Dekoration selbst verwirklicht? Wieso sieht es anderswo so verwahrlost aus?

Im Grunde: Egal. Ich finde es jedenfalls erstaunlich, wie unterschiedlich gestaltet ein simples rechteckiges Fensterchen sein kann, welche unterschiedliche Filme da im Kopfkino abgehen, obwohl es nur ein Kasterl ist, dass die Außenwelt in die Wohnung blitzen lässt.

Poysdorf ist ein einziges Schmuckkästchen. Und die Fenster und Türen ein schmückendes Juwel. Daher heute: minimal. Maximal vielleicht ein anderes Mal.

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