Außen vor – Poysdorf frontal

Zugegeben: Man kann von Poysdorf und der herrlichen Gegend dort schon ganz andere Fotos machen, als diese hier.

Farbenprächtige Kellerwege, Sonnenblumen im Endstadium, famose Landschaften, bäuerliche Romantik noch und nöcher. Ja, solche Foto sind auch entstanden, und vielleicht kommen die in einem Blog, als Anti-These zu diesem Beitrag. Hier und jetzt: Fenster und Türen. Frontal.

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Spuren

Vom Friedhof der Namenlosen runter nach Mansswörth ist es eigentlich nur ein kurzer Weg. Aber er ist voller Details und auch unübersehbarer Spuren, die der Mensch so hinterlässt. Manche traurig, manche schaurig, manche völlig unnötig. Die diesbezügliche Interpretation überlasse ich gern dem Leser oder der Leserin.

Aber so weit lehne ich mich mal aus dem Fenster: Die Dose am Boden muss eher nicht sein, der Frosch hat wohl einfach Pech gehabt und die Pipeline ist eher Schneise denn Spur, aber zumindest fotografisch interessant.

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Stehenbleiben.

Daran vorbeigefahren bin ich oft. Damit spekuliert, mal stehen zu bleiben und Fotos zu machen? Ebenso oft. Getan? Nie. Da hilft dann wohl nur, extra hinzufahren, um diesen Ort einzufangen. Mit einem KollegenSchrägstrichFreund. Weil mit der Familie ist das immer so eine Sache: Hinter jedem Fotografen, der in aller Ruhe sein Stativ aufbaut, steht eine Familie, die mit den Augen rollt, weil sie darauf warten muss, dass der Shot erledigt ist.

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Textformel BELA

Formel BELA. Über Texte.

Achtung, lang.
Aber ein Text über einen Text  braucht ein bisschen Platz.

Und ein Disclaimer: Fotos gibt es hier keine.

Aber wenn Sie wissen wollen, wie BELA beim Formulieren von Marketing-Inhalt hilft …

Ja, genau. BELA. Jedes mal, wenn ich im Internet oder in Büchern von BELA lese, folgt unweigerlich ein Kalauer über den Sänger/Schlagzeuger einer deutschen Punkrock-Band.  Das möchte ich uns an dieser Stelle ersparen und anders ansetzen:

Denn worum geht es hier eigentlich?

Um Textformeln.

Und darum, Ihnen anhand eines Beispiels zu erläutern, warum meine Texte sind, wie sie sind.

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In eigener Sache: Wir brennen.

Wir brennen.

Gut. Ja. Das klingt jetzt etwas drastisch.
Aber tatsächlich – wir brennen:

Auf das, was vor uns liegt, auf das, was wir machen wollen und auf das, was wir jetzt schon tun und geschafft haben.
Etwas weniger martialisch: Wir extrahieren, wir kondensieren, wir vermischen.
Wir brennen und machen aus unseren unterschiedlichen Leidenschaften ein feines Destillat. DAS DESTILLAT.
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Das Tofu

Intro.

Man sagt ja, nichts und niemand ist unfotogen und ein guter Fotograf holt aus allem etwas raus. Aber als ich dann etwas unerwartet vor dem Tofu-Block stand, wanderte der Blick zuerst nach rechts, dann nach links und dann verzog ich doch kurz etwas nachdenklich die Lippen. Aber ich lasse mich doch von so einem Soja-Monolith nicht ärgern. Nicht mit mir, Tofu.

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The Show Is About To Begin

Prolog. Erster Teil.

Ein knappes Jahr ist es her, vielleicht auch ein bisschen mehr, als Patrick, Florian und ich beschlossen haben, unsere Fähigkeiten unter einen Hut zu bringen. Ein Grafiker, ein Web-Programmierer und einer der Fotos und Texte kann, da geht doch was, oder? Allerdings, da geht definitiv was.

Eine Arbeitsgemeinschaft für den perfekten Auftritt: Von der Visitenkarte bis zur fertigen Homepage. Inhalt inklusive. Und die virtuelle Bleibe dieser Homepage wird demnächst größer präsentiert. Wir haben damals aber auch vage davon geträumt, dass doch ein gemeinsames Büro schon irgendwie, Sie entschuldigen die Ausdrucksweise, geil wäre… Es blieb vage…

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Betriebsausflug zum Supersteech

Steech.
Wie man es schreibt, so spricht man das auch aus.
Nicht englisch.
Deutsch.

Das wusste ich damals noch nicht, als ich den Supersteech in Großhabersdorf besuchte, aber sein Galerist, der Hannes, hat dann einfach mal plakativ vor mir alles korrekt ausgesprochen und mich auf meine Peinlichkeit gar nicht mal so dezent hingewiesen. Das war auch schon der einzig unrunde Moment.

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Wenn die Stadt noch schläft – Shooting mit Nik

November. Sonntag. 7 Uhr morgens, in einer Stadt, die manchmal doch schläft… Der Wind pfeift, die Kälte klirrt, das Eis knirscht, die Schritte schnell, der Atem kurz.

Trotzdem. Oder deswegen? Während die Stadt noch ihren Punschrausch auskuriert und gerade mal die Sonne aufgeht, sieht man drei seltsame Gestalten durch Wiens Weihnachtsmärkte streichen. Einer posiert und hat sichtlich Spaß dabei, einer fotografiert, die dritte im Bunde steht verdächtig im Halbschatten und überwacht die Situation.

Ok. Kann Spuren von Übertreibung enthalten. Dezente.

Aber doch, in etwa so kann man sich das Shooting mit Nik Pichler vorstellen, das wir in der Vorweihnachtszeit umgesetzt haben. Niks grandiose Idee für seinen Instagram Auftritt fordert Opfer: Da quält man sich auch mal am Sonntag um 6 Uhr morgens auf.
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Portraits – Ausstellung

Das Portrait zählt – neben dem Akt – wohl zu den klassischsten Genres in der Fotografie.
Und für mich auch zu den intimsten.

Ganz besonders Personen, die zum ersten mal vor meiner Kamera stehen, verlange ich meist viel ab und da ist der Vergleich zu einem Akt gar nicht so weit hergeholt. Nicht umsonst wird das Portrait auch gern Spiegel zur Seele genannt.

Aktuell läuft vom 17.1.2020 bis zum 16.2.2020 in der Art Gallery Vienna, Brandmayergasse 5-7, 1050 Wien, eine Ausstellung, die sich genau diesem umfangreichen Thema widmet.

Der Verein Kunstschaffen, der meine Bilder nun schon zum vierten Mal ausstellt (Vielen Dank an dieser Stelle), hat unter der Kuration von Jasmin K Minou wieder eine stimmige Ausstellung kreiert, die zum Schauen und Verweilen einlädt.
Portraits jeder Art, jeder Natur, und jeder Technik. Vom klassischen Beauty-Shot zum Nassplatten-Portrait, vom Composing bis hin zum Charakter-Portrait in schwarz-weiß mit radikaler Offenblende. Für die ironische Interpretation des Portraits habe ich mich zuständig erklärt.

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Venedig im Spark Modus

Venedig. Venezia. Wie das schon klingt. Gondola, Aqua Alta, Rialto.

Die Herausforderung dabei ist allerdings, dass es an allen Ecken und Enden nur so klingt. Und dass alle Ecken und Enden schon tausendfach fotografiert wurden.  Es gibt in dieser Stadt wohl keinen noch so kleinen Quadrat-Millimeter, den man unter „Off The Beaten Tracks“ schubladisieren könnte. Kaum biegt man von einer Brücke in eine enge Gasse, steht man wieder vor einer Brücke, der vorigen verdammt ähnlich, die in eine enge Gasse mündet, … der vorigen verdammt ähnlich.

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Goodhair Brothers – Kaputtrock

Der Kramladen, Nähe U6 Josefstädter Straße, ist zwar durchaus ein bisschen größer als mein Wohnzimmer. Mögen es 60m² sein? 80? Keine Ahnung. Ich habe es jedenfalls nicht ausgemessen, aber sonderlich groß ist die Konzertfläche nicht. Das macht die Konzerte dafür außergewöhnlich familiär.

Ich war bei der Plattenpräsentation einer befreundeten Band, den Goodhair Brothers, was die Sache für mich noch familiärer machte. Und dieses Wohnzimmerfeeling wollte ich noch etwas besser einfangen, in dem ich mit voller Absicht das „falsche“ Objektiv mitgenommen habe. Normalerweise würde ich bei einer Konzertvenue wie dieser hier wohl eher nicht mit dem 70 – bis 200mm Teleobjektiv anreisen. Da muss man sich schon sehr an die Rückwand quetschen, wenn man mal etwas mehr einfangen will. Da wäre ein Weitwinkel wohl etwas hilfreicher gewesen.
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