Rausgehen mit der Volkshochschule

Was schon im Vorjahr wirklich Spaß gemacht hat, darf natürlich auch im neuen Jahr nicht fehlen. Mit Gleichgesinnten spazieren gehen, fachsimpeln, fotografieren. Photowalk and Talk. War ich letztes Jahr in Zusammenarbeit mit pictureskill.at und der Volkshochschule Simmering dreimal am Wiener Zentralfriedhof, so durfte ich diesmal beim Programm ein wenig mitreden und habe eine weitere Location in das Angebot aufgenommen: den Wiener Wurstelprater, den man je nach Uhr- und Jahreszeit völlig unterschiedlich portraitieren kann. Und den Zentralfriedhof gehen wir natürlich auch ab, der wird auch nach dem dritten Besuch nicht fad. Versprochen.
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Restarting The Downstairs Diaries

Da tropft kurz der Pathos:
Früher, als ich noch Zeit hatte …

Als ich noch Zeit hatte: Kopfhörer auf. Kamera raus.
Als ich das noch nicht beruflich machte: Photowalks, alleine.
Jede Woche: Rancid im Kopfhörer, Motive suchen.
Jeden Tag: Fotos veröffentlicht.

Als ich mich selbständig machte: Da ging ich davon aus, dass ich das weiterhin machen werde. Als die Dinge dann anfingen zu laufen: Tat ich das nicht mehr. Zeit, sich Zeit zu nehmen.

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Außen vor – Poysdorf frontal

Zugegeben: Man kann von Poysdorf und der herrlichen Gegend dort schon ganz andere Fotos machen, als diese hier.

Farbenprächtige Kellerwege, Sonnenblumen im Endstadium, famose Landschaften, bäuerliche Romantik noch und nöcher. Ja, solche Foto sind auch entstanden, und vielleicht kommen die in einem Blog, als Anti-These zu diesem Beitrag. Hier und jetzt: Fenster und Türen. Frontal.

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Life on a boat

Polen. Masurische Seenplatte. 1 Woche, 8 Personen. Auf einem Boot. Das kann man sich etwas beengt vorstellen und zum Teil stimmt das auch, aber letztendlich ist es die Freiheit, auf dieser unendlich großen Seenplatte hinfahren zu können, wo immer man möchte. Anlegen, rausgehen, erleben.

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Spuren

Vom Friedhof der Namenlosen runter nach Mansswörth ist es eigentlich nur ein kurzer Weg. Aber er ist voller Details und auch unübersehbarer Spuren, die der Mensch so hinterlässt. Manche traurig, manche schaurig, manche völlig unnötig. Die diesbezügliche Interpretation überlasse ich gern dem Leser oder der Leserin.

Aber so weit lehne ich mich mal aus dem Fenster: Die Dose am Boden muss eher nicht sein, der Frosch hat wohl einfach Pech gehabt und die Pipeline ist eher Schneise denn Spur, aber zumindest fotografisch interessant.

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Stehenbleiben

Daran vorbeigefahren bin ich oft. Damit spekuliert, mal stehen zu bleiben und Fotos zu machen? Ebenso oft. Getan? Nie. Da hilft dann wohl nur, extra hinzufahren, um diesen Ort einzufangen. Mit einem KollegenSchrägstrichFreund. Weil mit der Familie ist das immer so eine Sache: Hinter jedem Fotografen, der in aller Ruhe sein Stativ aufbaut, steht eine Familie, die mit den Augen rollt, weil sie darauf warten muss, dass der Shot erledigt ist.

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Urban Patterns

Die Muster einer Stadt sind überall zu finden. Meistens geometrisch, rechteckig. Liegt wohl in der Natur der Sache.
Vom simplen Kellerfenster über Zigarettenautomaten bis hin zu Detailaufnahmen des Lebensbaumes von Hans Muhr oder ganzen Fassaden.

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Leer

Spaziergänge durch Wien. Die kann man so oder so gestalten.
Sightseeing, schöne Plätze, portraitierte Geschichte. Kinnlade runter, alles wunderbar.
Oder man schaut ein wenig ins Abseits.
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The Void

Von halbwegs normaler Stadt zu I Am Legend in 10 Minuten.
Maske. Fingerfreie Handschuhe, taktischer Rucksack. Schwere Schuhe. Alles in schwarz. Kamera. Ist gleich Instant Weltuntergangsstimmung. Aber etwas herbeiphantasiert.
Photowalk im Lockdown.

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Venedig im Spark Modus

Venedig. Venezia. Wie das schon klingt. Gondola, Aqua Alta, Rialto.

Die Herausforderung dabei ist allerdings, dass es an allen Ecken und Enden nur so klingt. Und dass alle Ecken und Enden schon tausendfach fotografiert wurden.  Es gibt in dieser Stadt wohl keinen noch so kleinen Quadrat-Millimeter, den man unter „Off The Beaten Tracks“ schubladisieren könnte. Kaum biegt man von einer Brücke in eine enge Gasse, steht man wieder vor einer Brücke, der vorigen verdammt ähnlich, die in eine enge Gasse mündet, … der vorigen verdammt ähnlich.

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Sardegna Frontals

Folgt man meinem Instagram Account für die [The Downstairs Diaries] – und ich freue mich sehr, wenn Sie das tun -, dann werden Sie vermutlich rasch bemerken, dass es mir die Frontale sehr angetan hat. Frontalaufnahmen zählen jetzt nicht unbedingt zu den beliebtesten „Perspektiven“, üblicherweise versucht man, mit Linien im Bild das Auge zu lenken und so einen bestimmen Blickwinkel zu erzeugen.

Sogenannte Leading Lines sind sehr gefragt und ich mag sie grundsätzlich auch sehr gerne. Die Frontalaufnahme ist jedoch meine eigentliche Lieblingsperspektive und ich habe meinen Kurztrip nach Sardinien dazu genutzt, gezielt nach Motiven zu suchen, die auf diese Art funktionieren. Was mich dabei so fasziniert, ist die Ordnung. Frontalaufnahmen wirken, zumindest auf mich, sehr wohlsortiert. Alles ist an seinem Platz.

 

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The Rocksteady Conspiracy

Über Musik zu schreiben, oder von ihr Bilder zu machen, ist immer so eine halbgare Sache. Letztendlich schafft man mit Fotos oder Text bestenfalls eine Annährung. Möglicherweise gelingt es, die Stimmung eines feinen, sommerlichen Konzerts etwas einzufangen, aber so wie der Event, nein, so wird das nicht werden.

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Spanien – Off The Beaten Track II

Spanien – beziehungsweise das Baskenland, da sind sie streng hier – war auch in der zweiten Woche in absolut fotogenem Zustand. Teil eins der Reise führte in die Gegend um Bilbao und Santander. Die Unterkunft lag schon sehr rural irgendwo dazwischen, aber das wurde in der zweiten Woche definitiv getoppt.

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