Außen vor – Poysdorf frontal

Zugegeben: Man kann von Poysdorf und der herrlichen Gegend dort schon ganz andere Fotos machen, als diese hier.

Farbenprächtige Kellerwege, Sonnenblumen im Endstadium, famose Landschaften, bäuerliche Romantik noch und nöcher. Ja, solche Foto sind auch entstanden, und vielleicht kommen die in einem Blog, als Anti-These zu diesem Beitrag. Hier und jetzt: Fenster und Türen. Frontal.

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Spuren

Vom Friedhof der Namenlosen runter nach Mansswörth ist es eigentlich nur ein kurzer Weg. Aber er ist voller Details und auch unübersehbarer Spuren, die der Mensch so hinterlässt. Manche traurig, manche schaurig, manche völlig unnötig. Die diesbezügliche Interpretation überlasse ich gern dem Leser oder der Leserin.

Aber so weit lehne ich mich mal aus dem Fenster: Die Dose am Boden muss eher nicht sein, der Frosch hat wohl einfach Pech gehabt und die Pipeline ist eher Schneise denn Spur, aber zumindest fotografisch interessant.

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Stehenbleiben.

Daran vorbeigefahren bin ich oft. Damit spekuliert, mal stehen zu bleiben und Fotos zu machen? Ebenso oft. Getan? Nie. Da hilft dann wohl nur, extra hinzufahren, um diesen Ort einzufangen. Mit einem KollegenSchrägstrichFreund. Weil mit der Familie ist das immer so eine Sache: Hinter jedem Fotografen, der in aller Ruhe sein Stativ aufbaut, steht eine Familie, die mit den Augen rollt, weil sie darauf warten muss, dass der Shot erledigt ist.

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Venedig im Spark Modus

Venedig. Venezia. Wie das schon klingt. Gondola, Aqua Alta, Rialto.

Die Herausforderung dabei ist allerdings, dass es an allen Ecken und Enden nur so klingt. Und dass alle Ecken und Enden schon tausendfach fotografiert wurden.  Es gibt in dieser Stadt wohl keinen noch so kleinen Quadrat-Millimeter, den man unter „Off The Beaten Tracks“ schubladisieren könnte. Kaum biegt man von einer Brücke in eine enge Gasse, steht man wieder vor einer Brücke, der vorigen verdammt ähnlich, die in eine enge Gasse mündet, … der vorigen verdammt ähnlich.

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Sardegna Frontals

Folgt man meinem Instagram Account für die [The Downstairs Diaries] – und ich freue mich sehr, wenn Sie das tun -, dann werden Sie vermutlich rasch bemerken, dass es mir die Frontale sehr angetan hat. Frontalaufnahmen zählen jetzt nicht unbedingt zu den beliebtesten „Perspektiven“, üblicherweise versucht man, mit Linien im Bild das Auge zu lenken und so einen bestimmen Blickwinkel zu erzeugen.

Sogenannte Leading Lines sind sehr gefragt und ich mag sie grundsätzlich auch sehr gerne. Die Frontalaufnahme ist jedoch meine eigentliche Lieblingsperspektive und ich habe meinen Kurztrip nach Sardinien dazu genutzt, gezielt nach Motiven zu suchen, die auf diese Art funktionieren. Was mich dabei so fasziniert, ist die Ordnung. Frontalaufnahmen wirken, zumindest auf mich, sehr wohlsortiert. Alles ist an seinem Platz.

 

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