Kontraste – Ausstellung

Ich würde ja gerne schreiben, dass es immer ein sehr erhebendes Gefühl ist, Teil einer Ausstellung zu sein, aber dieses Thema muss ich auf Grund der Tatsache, dass es (erst) meine zweite Teilnahme bei einer Vernissage ist, definitiv bescheidener angehen – und mit einer ordentlichen Portion Gefühl:

Ich freue mich wahnsinnig darüber, Teil einer hervorragend kuratierten Sammelausstellung sein zu dürfen und mit Kolleginnen und Kollegen gemeinsam präsentiert zu werden, von denen ich schon länger schwärme und die teilweise auch schon Freunde geworden sind.

Christina Milassin, selbst eine tolle Fotografin, hat für den Verein Kunstschaffen die Ausstellung „Kontraste“ kuratiert und zu einem sehr umfangreichen Themenkomplex ein unglaublich stimmiges Potpourri zusammengestellt. Herrliche Kontraste in Schwarz-Weiß im ersten Raum, fotografische Spielereien zu allen anderen Auslegungen des Themas im zweiten Raum, jedes Bild eine einzige Einladung, zu verweilen und zu schauen.

Mit dabei:

Georg Koudela
saLeh roZati
Matthaeus Anton Schmid
Dr. Colin Vickers
Axel Lambrette
Michaela Sibi
Jasmin K. Minou
Eva-Marie Hild
Christina Milassin.
Und ich.

Für mich das Bild der Ausstellung:

(un-)moralisch von (c) Georg Koudela.

Regelrechtes Gedränge kann man das nennen, was in der neu entstandenen Galerie Eisenwaren Kamp da stattfand. Eine kleine und ausnehmend feine Galerie im Souterrain der Stumpergasse 23, mitten in Boboville. Inhaber Stefan Kamp, ein Mann, der durch keine Widrigkeit aus der Ruhe zu bringen ist, hat hier ein wunderbares Juwel erschaffen, geeignet für Ausstellungen und Workshops jeder Art (um hier mal auch ein wenig die Werbetrommel zu rühren).

Das Schlagobershäubchen an einem ohnehin schon musisch geprägten Abend war die musikalische Darbietung von MÍRARÓ. Eine Reise in eine mir völlig unbekannte Art der Musik, isländischer Gesang begleitet von Obertönen aus dem Laptop und einem Violoncello. In Ermangelung einer passenden Schublade für diese Musik nenne ich das jetzt mal einfach das Intimste, das ich seit langem gehört habe (Auch wenn mir ansonsten eher der gepflegte Punkrock konveniert).

Es war mir jedenfalls ein Fest, Teil dieses tollen Abends gewesen zu sein und erlaube mir den Hinweis, dass die Ausstellung noch bis 12. Oktober 2019 zu besuchen ist und sämtliche Bilder natürlich auch käuflich erworben werden können. Meine und auch alle anderen. Sehen Sie sich das an, meine Damen und Herren.

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