Nach Brest fährt nur, wer muss

EIN EHRLICHER REISEFÜHRER

„Nach Brest fährt nur, wer muss …“. So steht es in unserem Reiseführer und man kann mit Fug und Recht behaupten, dass es sich dabei um keine Auszeichnung handelt. Als Liebhaber von ugly locations war das natürlich eine Einladung. Also ab nach Brest. Zusammengefasst bleibt zu sagen, dass der Reiseführer recht behalten hat. Abgesehen vom maritimen Museum und einer herrlich hässlichen Rolltreppe …

Wo anders

Glücklicherweise war Brest nicht unser einziges Ziel in den letzten Tagen. Der Weg führte uns unter anderem nach Landernau, Quimper, Pont Avens und Auray. Hier würde der Reiseführer wohl etwas ganz anderes behaupten, aber so es diesbezügliche Zitate gibt, blieben diese unentdeckt. Macht gar nichts, wir wurden von alleine fündig.

Und Schluss

Wirklich malerische Dörfer und Kleinstädte. Out of this world. Diese Bretagne hat allerhand zu bieten und man wähnt sich oft in einer mittelalterlichen Kulisse. Liebevolle Beisln, relaxte Menschen, lebende Gemütlichkeit, guter Cidre, famoses Essen. Doch auch dieser zweiwöchige Photowalk mit Familie geht morgen vorbei. So die Gewerkschaft der Lufthansa es zulässt, erreichen wir morgen abends Wien. Und das ist würdig und recht, denn nach zwei Wochen bekomme ich meistens wieder Heimweh. Und dann möchte ich wieder nach Hause.

Nach Wien fährt, wer will.

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