Spanien – Off The Beaten Track II

Spanien – beziehungsweise das Baskenland, da sind sie streng hier – war auch in der zweiten Woche in absolut fotogenem Zustand. Teil eins der Reise führte in die Gegend um Bilbao und Santander. Die Unterkunft lag schon sehr rural irgendwo dazwischen, aber das wurde in der zweiten Woche definitiv getoppt.

In dem Ort, dessen Namen ich mir nur merken werde, weil ich ihn hier anführe, nämlich Aranarache, gibt es nachweislich nichts. Zumindest nichts, was ansatzweise mit Infrastruktur zu tun hätte: Kein Gasthaus, keine Post, keinen Zigarettenautomaten, nicht mal eine Bar. Zumindest Internet war vorhanden.

Mietwagen sei Dank war das aber alles überbrückbar. Die Wege führten nicht ausschließlich in die Bar, sondern auch nach San Sebastian und Pamplona und ein paar Orte in der Umgebung.

San Sebastian holte mich sofort mit seinem Charme ab, von Anfang bis Ende Genuss, ein leichter, beschwinglicher Tanz. Es blieb dort aber letztendlich etwas oberflächlich, touristisch, zu homogen und geschliffen.

Viel rauer, vor allem aber viel heißer, war Pamplona. Eine Stadt, die zuerst mal eine saftige Gnackwatschen verteilt um  dann Stück für Stück ihre Kanten und Ecken zu präsentieren. Fotografisch kommt man dort voll auf seine Kosten, wenn man auf die urbanen Details und versteckten Hinweise stößt, die diese Stadt zunächst etwas zögerlich, dann aber mit voller Wucht preisgibt. Ich fürchte, ich habe mich ein bisschen in diese Stadt verliebt.

Zum Abschluss sei aber auch festgestellt, dass auch die weite Gegend ihre Reize hat. Und ja, auch der Fakt, dass es in Aranarache keine Infrastruktur gibt. Definitiv.

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